In Berlin hat die Lange Nacht der Museen begonnen. In diesem Jahr dreht sich alles um die Liebe – und im Medizinhistorischen Museum der Charité auch darum, was passiert, wenn sie schiefgeht.
In Berlin hat die Lange Nacht der Museen begonnen. Tausende Besucherinnen und Besucher werden bis spätnachts erwartet – viele Ausstellungen haben bis 2.00 Uhr geöffnet. „Es ist schon ganz schön was los, etwa hier auf der Museumsinsel“, sagte eine Sprecherin des Veranstalters Kulturprojekte Berlin am Abend. „Es gibt schon viele Schlangen, auch andere Locations sind schon gut besucht.“ Die Veranstaltung profitiere von dem wunderbar warmen Sommerabend.
Neben den großen Ausstellungshäusern auf der Museumsinsel sind auch viele kleinere im Stadtgebiet dabei. Insgesamt 75 Museen beteiligen sich. Mit einem Ticket kann man alle Häuser besuchen und die Shuttlebusse nutzen.
Was passiert, wenn man Liebeskummer hat?
Thema ist in diesem Jahr die Liebe. Im Humboldt Forum etwa kann man Karaoke zu Liebesliedern singen, andernorts geht es um berühmte Kunstwerke, Gedichte und auch eine kritische Auseinandersetzung mit dem Gefühl.
Das Medizinhistorische Museum der Charité bietet zum Beispiel eine Liebeskummerpraxis an. Was passiert bei Liebeskummer im Körper und im Gehirn? Warum tut es weh? Um solche und weitere Fragen soll es dort gehen.
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